Castor
kommt!

Castor08

Info-Tour
Aufruf
  (als pdf)
=> Aktions-Flyer
  (als pdf)



Husum:30.09.
Flensburg:01.10.
Kiel:02.10.
Hamburg:21.10 20:00
Hafen-VoKü
Marburg:24.10 19:30
Cafe am Grün
Oldenburg:27.10 20:30
Alhambra
Hannover:27.10 20:00
UJZ Kornstrasse
Bremen:28.10 20:00
Naturfreunde Jugend,
Buchtstrasse
Lübeck:29.10. 19:00
die alternative
Willy-Brandt-Allee 9
Osnabrück:30.10 19:30
Schloss der Uni,
Raum 216
Braunschweig:30.10.
Brunsviga
Hamburg:02.11 16:00
rote Flora
Wuppertal:04.11.
Hildesheim:geplant
Düsseldorf:geplant

  reclaim the woods proudly presents:

9. November 08:


Bei vorangegangenen Castor-Transporten konnten wir die unterschiedlichsten Erfahrungen sammeln; vieles ging, und doch war es unter Strich nicht das, was wir uns gewünscht hätten. Seitdem haben wir einen Traum: nicht einzeln oder in kleinen Gruppen, sondern gemeinsam mit sehr vielen Menschen kommen wir an einem günstigen Punkt zum Zuge. Dadurch gewinnen wir den Raum, kreativ und vielfältig unsere Haltung zum Ausdruck zu bringen. In diesem Jahr soll er in Erfüllung gehen! Am Transporttag wollen wir im Wald der Göhrde eine große gemeinsame Blockade-Aktion durchführen.

  wie packen wir das an?

Gelingen kann eine solche Aktion, wenn sie überraschende Momente auf ihrer Seite hat. Deswegen ist es erforderlich, nicht alle Einzelheiten schon lange vorher breitzutreten. Die Blockaden in Heiligendamm, aber auch viele Genfeld-Besetzungen haben gezeigt, dass sehr viele Menschen bereit sind, sich auch auf Aktionen einzulassen, über die sie erst kurzfristig Näheres erfahren. Aber soviel wollen wir schon sagen:

Es wird zwei Treffpunkte geben, an denen alle zusammenkommen können. Wo diese sind, wird rechtzeitig öffentlich gemacht. Von hier aus werden verschiedene Gruppen ('Finger') diverse Wege zu den Gleisen finden, gelassen und unbeirrbar. Wenn eine große Anzahl Menschen zusammen kommt, um sich dem Transport in den Weg zu stellen, ist dies für sich schon ein wichtiges Ereignis. Aber haben wir nicht alle irgendwie den Wunsch, dass die Welt nach uns ein bisschen anders aussieht als zuvor? Einige Gruppen denken sich hoffentlich etwas Konkretes aus und bereiten das vor; andere werden vor Ort schauen, woran sie sich beteiligen können. Selbstbestimmt und besonnen können hier alle ihre Form des Widerstands praktizieren; einfach da sein oder Spuren hinterlassen - wesentlich ist, aufeinander zu achten, andere Auffassungen und Vorstellungen zu respektieren und sich und andere nicht zu gefährden.

Angewandt wird die 'Taktik der Finger' im Wendland seit vielen Jahren, bekannt wurde sie durch Heiligendamm: eine Masse kommt, wohin sie will, wenn sie sich nicht ballt, sondern in vielen Fingern strömt. Jeder Finger hat seine Autonomie - die Phantasie kann sich frei entfalten.

Denjenigen, die unseren Bewegungsdrang an diesem Tage beschneiden wollen, werden wir deutlich und wenn nötig auch energisch begegnen müssen. Auch hier wird Vielfalt eine unserer Stärken sein: Verkleiden, nicht erkannt werden, die uniformierten Schergen wegreden, ihre Ketten umfließen - vieles ist möglich. Ein loses Mundwerk ist genauso wichtig wie eine naturnahe Gestaltung von Wald- und Wiesenwegen. Schon die Anwesenheit in großer Zahl trägt zum Gelingen bei. Staatliche Aufsicht passt nicht zu unseren selbst­bestimmten Aktionsformen - wir machen doch schließlich nichts für die (Polizei-)Kamera!

  • Reist frühzeitig an und kommt in die Camps
    in Hitzacker und Metzingen, am besten schon
    Donnerstag, den 6.11.!
  • Kommt, wenn der Transport auf der Schiene unterwegs ist, in die Göhrde:
    am Sonntag, dem 9.11.08
  • Achtet auf weitere Mitteilungen !